Auf dem Weg nach Osten -
durch den Panhandle von Texas nach Oklahoma und Arkansas

17. März 2016

Zum zweiten Mal auf dieser Reise erreichen wir Texas (siehe hier: Texas - Tor zum Westen), diesmal allerdings den nördlichen Teil, der auch Panhandle von Texas genannt wird. In einem kleinen Wildlife Refuge bleiben wir erst einmal. Viel zu sehen ist nicht, die Wintergäste sind natürlich fort. Aber wir übernachten ruhig, und zumindest ein paar wenige Vögel können wir beobachten.

Dies sieht bei unserem nächsten Ziel völlig anders aus. Eigentlich kommen wir zum Palo Duro Canyon, um uns den "Grand Canyon von Texas" anzuschauen - was wir natürlich auch tun. Der Canyon ist 120 Meilen lang und etwa 240 m tief. Nur ein relativ geringer Anteil davon kann hier im State Park besucht werden. Das Besondere ist, dass man mit dem Fahrzeug nach unten in den Canyon hineinfahren kann. Hier unten kann man campen, wandern - und Tiere, vor allem Vögel beobachten. Wir finden die Bezeichnung "Grand Canyon" zwar etwas übertrieben, aber schön ist der Canyon schon.

Außerdem sind wir überrascht, wie viel Tiere, vor allem Vögel, wir hier zu sehen bekommen. Nachfolgend eine Auswahl. Besonders interessant finden wir die Truthähne, die sich von uns nicht in ihrem Werben um die noch eher unbeeindruckten Weibchen stören lassen.

Fast noch besser, zumindest was die Landschaft angeht, sind die Caprock Canyons. Auch hier kann man von der Ebene nach unten in die Canyons hineinfahren, wandern und Tiere beobachten. Es blüht bereits einiges.


Im State Park lebt eine große Bisonherde. Die Tiere tauchen mitunter sogar auf dem Campground auf. An der Präriehundkolonie kann man den kleinen Tieren bei ihrem Treiben zuschauen.


Auf der Weiterfahrt durch eine eher öde Agrarlandschaft blüht auf abgeernteten Baumwollfeldern oder auf verlassenen Gehöften eine ganze Menge.



Bald ist Oklahoma erreicht. Wieder besuchen wir ein relativ unbekanntes Ziel - Quartz Mountain am Lake Altus. Auch hier etliche Blumen. Die teilweise riesigen Granitkuller erinnern uns ein wenig an Landschaften in Sardinien.


Weiter geht es nach Osten. Ab und an eine kleine Ortschaft, alles sieht viel ordentlicher aus als im Wilden Westen. Die Fahrt durch Oklahoma City ist dank Sonntag kein Problem.


Dann ist Arkansas erreicht. Fort Smith wartet mit hübschen Murales auf. Östlich von Fort Smith liegt der Ozark National Forest. An unserem Übernachtungsplatz entdecken wir Vögel und ausgesprochen schöne Blumen. Der Frühling ist da - das lässt uns für unsere Weiterfahrt nach Osten bzw. Nordosten hoffen.



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Die geplante größere Reise kann bedingt durch Corona nicht stattfinden. Statt Russland/Mongolei

gibt es nach den Lockerungen mehrere Kurztouren in Deutschland.

 

 

 

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