Auf dem Weg nach Osten 2 - durch Tennessee und Kentucky

26. April 2016

Unsere weitere Fahrt führt uns durch alle möglichen Ecken Europas: Wir passieren u.a. Paris, Dresden, Cadiz, Glasgow, Nancy, London, Manchester. Schilder weisen darauf hin, sich noch einmal mit allem Nötigen einzudecken - in der Tat gibt es unterwegs immer wieder Counties, in denen absolut nichts Alkoholisches zu kriegen ist. Wir überqueren den Mississippi und sind in Tennessee. Direkt am Fluss finden wir einen Platz für die Nacht.


Wir fahren die Great River Road entlang, die teilweise durch kleine Ortschaften mit schmucken Häusern führt. Aber natürlich geht es auch immer wieder einmal an den wirklich großen Fluss. Entlang des Ufers entdecken wir zahlreiche besetzte Nester von Weißkopf-Seeadlern.


Eigentlich wollen wir etwas länger am Reelfoot Lake bleiben, vielleicht sogar unser Boot aufbauen, aber der Haupt-Campground im Süden gefällt uns gar nicht, ist er doch sehr gut gefüllt und liegt dazu direkt neben der recht stark befahrenen Straße. Auf dem schöner gelegenen North Campground wird gerade das Sanitärgebäude instandgesetzt, damit ist er auch keine Option. So beschränken wir uns darauf, den See einmal zu umrunden, Stiche und kürzere Loops zu fahren. Schade - Bootfahren in der Sumpfzypressenlandschaft wäre sicherlich interessant gewesen.


Bei der Umrundung des Sees überqueren wir auch schon einmal die Grenze nach Kentucky. Entlang der Bahngleise und Straßen große Mengen an Geiern, die hier anscheinend nur auf den gedeckten Tisch warten müssen. Denn nirgendwo sieht man so viel tot gefahrene Tiere wie in Amiland.

Unser nächstes Ziel ist die Land between the Lakes National Recreation Area, die sich von Tennessee bis hinein nach Kentucky erstreckt. Schnell finden wir auch wieder einen guten Platz, bleiben allerdings nur für eine Nacht. Das Wochenende naht, und an diesem Wochenende findet eine Truthahnjagd statt. So ganz verstehen können wir das eigentlich nicht - Jagd mitten in der Balz-/Brutsaison? Aber für die Amis ist das ein großes Ereignis nach vielen Wochen der Enthaltsamkeit. Und so füllt sich der kleine Platz am See abends schnell, die Motoren rattern, die ganze Nacht rasen laute Boote auf dem See umher. Das brauchen wir nun wirklich nicht! Nichts wie weg!


Im Kentucky Teil des Gebiets finden wir dann ein einsameres und deshalb ruhigeres Fleckchen. Hier bleiben wir für mehrere Tage. Bäume und Blumen blühen, allerlei Getier ist zu beobachten.


Abends sitzen wir am Lagerfeuer direkt am Seeufer; feiern unseren Hochzeitstag, bevor wir uns weiter Richtung Osten begeben.


Wir wählen Nebenstrecken, die oft auch sehr gut ausgebaut sind, für unsere weitere Fahrt, wie beispielsweise den Cumberland und den Rogers Parkway. Einerseits ist das Fahren hier deutlich entspannter als auf den Interstates, andererseits lässt sich so die Landschaft besser genießen und als Nebeneffekt finden wir auch ganz gute Übernachtungsmöglichkeiten, wie z.B. im Daniel Boone National Forest.


Bei Huntington überqueren wir den Ohio, sind nunmehr im Osten des Landes angekommen.

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