Durch den argentinischen Chaco nach Paraguay

20. April 2018

Nach einem Großeinkauf in Salta machen wir uns auf den Weg in den Chaco. Wir wählen für unsere Fahrt die Ruta 16. Zunächst ist die Straße noch in gutem Zustand, führt durch eine eher eintönige Landschaft. Gut gefallen uns die großen, fast baumartigen Quimil-Opuntien. Hier begleiten uns nun auch wieder die Zäune links und rechts, so dass sich die Suche nach einem Übernachtungsplatz schwierig gestaltet.

 

Wir entdecken die ersten Flaschenbäume, einige blühen sogar. Später wird die Straße dann schlechter, viele Schlaglöcher gilt es zu umfahren (wenn es denn geht). Auf einer Distanz von fast 100 km holpern wir nun langsam dahin, mehr als drei Stunden benötigen wir. Man macht es sich hier leicht. Es wird ein Schild aufgestellt (oder auch nicht): "Calzada en mal estado" oder "Zona de Baches", das war's! Irgendwelche Reparaturversuche sind nicht zu entdecken. Im Dunkeln möchten wir diese Straße wirklich nicht fahren.

 

 

Der Parque Nacional Chaco ist leider geschlossen, und so geht es auf der 95 in nördliche Richtung. War die Landschaft zunächst auch sehr trocken, tauchen im weiteren Verlauf immer mehr Gewässer und Palmenhaine auf. Und damit natürlich Vögel. Eigentlich gefällt uns die Gegend gut, aber das Problem sind halt die Übernachtungsplätze. An einem Tag finden wir wirklich absolut nichts. Auf einen Tankstellenparkplatz haben wir keine Lust, und so verlassen wir die Hauptstraße, stellen uns an einer kleinen, wenig befahrenen Provinzstraße seitlich neben eine Toreinfahrt. Kurze Zeit später taucht ein PKW auf - oh je, jetzt werden wir sicher weg geschickt. Aber nein, es ist der Inhaber des Grundstücks, der uns zeigt, wie das Tor zu öffnen ist. Auf dem Grundstück neben einem kleinen See sei es doch viel schöner und ruhiger. Unglaublich! Wir verbringen hier den Nachmittag an einem Platz mit Schatten - was bei den hier herrschenden heißen Temperaturen sehr angenehm ist - und eine absolut ruhige Nacht.

 

 

 

Danach steuern wir den Parque Nacional Rio Pilcomayo an. Unterwegs sind viele Palmen und Bananenhaine zu sehen. In einem Feuchtgebiet entdecken wir Reiher, vor allem aber viele Waldstörche. Im Nationalpark darf man kostenlos übernachten. Auch hier sind wir für den Schatten dankbar.

 

 

Wir wandern zur Lagune. In der dichten tropischen Vegetation blüht einiges, es sind farbenprächtige Libellen und Schmetterlinge zu beobachten.

 

 

 

 

 

 

In der Nähe der Lagune und auf dem Campinggelände können wir viele Vögel beobachten. 

 

Unser Aufenthalt im Chaco (und damit auch dieser Bericht) fällt aufgrund der Stellplatzproblematik kürzer aus; wir fahren schneller als gedacht nach Paraguay. Die Grenze ist bald erreicht. Es herrscht viel Betrieb und es sieht etwas chaotisch aus. Trotzdem sind die Formalitäten schnell erledigt.

 

Weiter geht es mit Paraguay 1: Relaxen in Hasta la Pasta und eine \"kleine\" Rundreise

 

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